Sport – ein Ausgang für die Emotion

Viele Sportarten beruhen auf der Irritation des Gegners und der Positionierung im Raum. Im Ballsport ist die Körpersprache fast durchgängig das wichtigste Kommunikationsmittel. Auch im Fussball werden die meisten Entscheide aufgrund der Körpersprache und dessen Position gefällt. Für gut überlegte Handlungen bleibt da wenig Zeit.

Spiele werden räumlich durch Verhaltensregeln und Systeme abgegrenzt. Das Erlaubte bestimmt den Handlungs-Spielraum. Etablierte Sportarten haben sich –ohne es zu bemerken- systematisiert.

Körpersprachliche Analysen ermöglichen neue Perspektiven. Systemfehler und Verhaltensmuster können erkannt und durchbrochen werden.

Dieser Kurs richtet sich an interessierte Sportvereine, Trainer und Schiedsrichter. Eine aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Körpersprache fördert neue Sichtweisen und erhöht den
Informationsfluss in Einzelgesprächen. Spielhemmende Verhaltensmuster einzelner Akteure werden körpersprachlich recherchiert und analysiert.


Kursziel

Die TeilnehmerInnen sind in der Lage, das Wissen der Körpersprache in ihrem sportlichen Umfeld anzuwenden und erhöhen den Informationsgehalt in ihren Einzelgesprächen.


1. Tag (09.00 – 17.00 Uhr)

Nach einer intensiven Einführung in die Thematik durch Urs Zeiser erfahren Sie im Laufe des ersten Tages die Zusammenhänge und Wirkungskreise der Körpersprache. Es wird aufgezeigt, wie die Entscheidungsfindung eines Sportlers stattfindet und beeinflusst werden kann oder wie Verhaltensmuster Taktiken hervorrufen. Als Beispiel dienen Aufnahmen aus Fussballspielen oder von den Teilnehmern eingebrachte Videos.


2. Tag (09.00 – 17.00 Uhr)

Zu Beginn werden die Erkenntnisse des ersten Tages nochmals eingehend reflektiert. Danach stehen Einzelgespräche mit Sportlern im Mittelpunkt. Anhand von Fernsehauf-nahmen sowie
eigenen Produktionen visualisieren die TeilnehmerInnen die Wirkung ihrer Körpersprache und können sie nachhaltig im emotionalen Gedächtnis veranker
n.